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Berichte aus der Gemeinde

30.05.2026 - Wallfahrt nach Bornhofen – Unterwegs im „Jahr des Herzens“

Header 'Jahr des Herzens' - Kloster Bornhofen

In den frühen Morgenstunden machten sich am Samstag, 30. Mai, rund 30 Pilgerinnen und Pilger aus unserer Pfarrei auf den Weg zur Schmerzhaften Mutter Gottes nach Bornhofen. Elf von ihnen starteten bereits um 4:30 Uhr an der Maria‑Hilf‑Kapelle in Kobern. Dort, im ersten Licht des Tages, begann die Wallfahrt mit einem Morgengebet und dem ersten Impuls zum „Jahr des Herzens“: dem Herzen als Ort der Stille, an dem Gott uns begegnen möchte.

Auf dem Weg zur Röderkapelle stießen weitere Pilger hinzu. Der zweite Impuls lud dazu ein, das eigene Herz wahrzunehmen – mit seinen Sorgen, seinen Hoffnungen und all dem, was wir oft vor uns selbst verbergen.

Nach einer Frühstückspause in der Kirche von Pfaffenheck folgte der dritte Impuls: Nächstenliebe beginnt nicht in großen Taten, sondern im Alltag – in Blicken, Worten und kleinen Gesten, die das Herz weiten.

An der Himmelsleiter schließlich, mit Blick ins Tal, ging es im vierten Impuls um ein Herz, das mitleidet und mitträgt, ohne sich zu verlieren.

Von Boppard aus setzten die Fußpilger um 10:00 Uhr mit einem Schiff der KD über und erreichten die Wallfahrtskirche in Bornhofen gegen 10:40 Uhr.

Währenddessen machten sich die Buspilger um 9:15 Uhr in Wolken und um 9:45 Uhr in Kobern auf den Weg. Gemeinsam trafen sie kurz vor 11:00 Uhr in Bornhofen ein.

Vor der Wallfahrtskirche vereinten sich Fuß- und Buspilger und zogen gemeinsam ein. Pater Eryk begrüßte die Gruppe herzlich und segnete die mitgebrachte Pilgerkerze – ein Zeichen dafür, dass wir unsere Anliegen, Sorgen und unseren Dank vor Gott und Maria bringen dürfen.

Im anschließenden Gottesdienst, den Pfarrer Konrad Lisowski und Diakon Bernd Hammes feierten, griff Pfarrer Lisowski die Impulse des Jahres des Herzens auf: ein Herz, das offen bleibt; ein Herz, das Nächstenliebe im Kleinen lebt; ein Herz, das mitleidet; ein Herz, das sich senden lässt.

Nach dem Gottesdienst kehrten die Pilger zum gemeinsamen Mittagessen im Restaurant Becker ein. Den spirituellen Abschluss bildete eine Andacht mit sakramentalem Segen durch Pater Eryk, bevor die Rückfahrt nach Kobern und Wolken erfolgte.

Ein Zeichen für unsere Gemeinde

Die gesegnete Pilgerkerze steht nun in unserer Kirche vor der Pietà. Sie erinnert uns daran, dass Gott unser Herz berühren und verwandeln möchte – und dass wir mit allem, was uns bewegt, zu Maria kommen dürfen.

Ausblick

Wir danken allen, die in diesem Jahr mitgepilgert sind. Für das kommende Jahr wünschen wir uns, dass sich wieder mehr Menschen auf diesen besonderen Weg einlassen. Eine Wallfahrt lebt von Herzen, die sich öffnen – und vielleicht lässt sich der eine oder die andere vom Jahr des Herzens inspirieren, im nächsten Jahr dabei zu sein.

PS | im Anhang ein paar Fotos und die 4 Impulse aus der Ausstellung im Kloster Bornhofen, die unterwegs vorgetragen wurden

© Header und Impulstexte: Kloster Bornhofen | Fotos im pdf-Bericht: Denis Ramaj

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30.05.2026 - Impressionen

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10.04.2026 - Trierer Diakon assistiert Papst bei Ostermesse

Diakon Johannes Gold vor der Ostermesse in einer Seitenkapelle des Petersdoms.

"Eine Ehre und große Gnade"

Der Trierer Seminarist Johannes Gold war einer von vier Diakonen, die Papst Leo XIV. bei der Ostermesse assistiert haben.

Trier/Rom – Der Diakon Johannes Gold aus Kobern-Gondorf absolviert seine Ausbildung zum Priester derzeit am Germanicum in Rom. Am Ostersonntag wurde ihm eine besondere Aufgabe zuteil: Er wurde ausgewählt, als einer von vier Diakonen Papst Leo XIV. bei der Ostermesse auf dem Petersplatz zu assistieren. Bei der wichtigsten Papstmesse des Kirchenjahres assistieren zu dürfen, empfand er als "große Ehre und Gnade". Bereits vor der Messe habe er Gelegenheit gehabt, kurz mit dem Heiligen Vater zu sprechen und ihm frohe Ostern zu wünschen.

Während der Messe habe er sich trotz einer anfänglichen gewissen "freudigen Anspannung" dank der guten Vorbereitungen gut konzentrieren können: "[Es] herrschte in der unmittelbaren Nähe des Papstes jedoch eine so gesammelte, konzentrierte Atmosphäre, dass ich mich wirklich ganz auf den Gottesdienst und das Festgeheimnis der Auferstehung des Herrn sowie natürlich das Gebet (nicht zuletzt für meine Heimat und unser Bistum) einlassen konnte."


Die Menschenmenge auf dem Petersplatz habe ihn sehr gerührt, berichtet er nach dem Gottesdienst: "Alle auf diesem Platz und die durch die Medien mit uns verbundenen Menschen erwarten vom Papst ein Wort des Zuspruchs. Und das nicht wegen ihm als Privatperson, sondern in seinem Amt als der Zeuge für Christus. Dies heute, wo wir die Mitte unseres Glaubens feiern, mitzuerleben, war einfach großartig."

Quelle | Bistum Trier - Paulinus - Christina Libeaux

30.05.2026 - Impressionen

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