Am 13.06.2026 führte die Feuerwehr Kobern eine Einsatzübung in der St. Lubentiuskirche Kobern durch. Ziel der Übung war die Rettung mehrerer Personen aus unterschiedlichen Lagen innerhalb des Kirchengebäudes.
Im ersten Übungsszenario wurde eine verletzte Person auf der Empore angenommen. Da diese ausschließlich in der waagerechten transportiert werden durfte, erfolgte die Rettung mithilfe eines Leiterhebels (Foto 1).
Eine weitere Person befand sich im Bereich des Deckengewölbes und konnte aufgrund ihrer Verletzung nicht eigenständig den Gefahrenbereich verlassen.
Der Zugang zum Deckengewölbe, der über eine Käfigleiter führt, sowie die speziellen baulichen Gegebenheiten des historischen Kirchengebäudes stellten für die Einsatzkräfte bei der Einsatzplanung und der Durchführung eine besondere Herausforderung dar (Foto 2).
Die Übungsleitung zeigte sich mit dem Ablauf zufrieden. Die gewonnenen Erkenntnisse tragen dazu bei, die Einsatzbereitschaft der Feuerwehr weiter zu verbessern und auf mögliche Schadenslagen in solchen besonderen Objekten vorbereitet zu sein.
Die Feuerwehr bedankt sich bei den Verantwortlichen der Kirchengemeinde für die Unterstützung und die Bereitstellung des Übungsobjektes.
Quelle | Pressetext der FFW Rhein-Mosel - LZ Kobern-Gondorf | Verfasser: Marco Laux | Foto 1 und 2 Teil des Pressetextes
-----------------------------------
- Neben dem Heizungskamin über der Sakristei gibt es ein Ausstiegsfenster für den Schornsteinfeger. Dieses mit der Drehleiter sehr gut erreichbar aber relativ schmal. Vor allen Dingen fehlt auf dem Dach eine Gitterplattform, die eine standsichere Übernahme einer Person und Übergabe in den Rettungskorb der Drehleiter gewährleistet (Foto 3).
- Die Lüftungsklappe im Fenster über dem Hauptportal, die leicht mit der Drehleiter hätte angefahren werden können, sollte sich eigentlich aushängen lassen. Leider saß die Klappe so fest, dass es nicht gelang. Der derzeit mögliche Öffnungswinkel ist zu klein, sodass dieser Rettungsweg nicht genutzt werden konnte (Foto 4).


